Skitouren- und Schneeschuhwanderparadies Lesachtal – Winter 2014/2015

presse_07Tief verschneite Berge, mit Schnee überzuckerte Wälder, weite, weiße Wiesen: Das Lesachtal überzeugt abseits des Pistentrubels mit seiner ursprünglichen Winterbergwelt. Es ist ein Eldorado für Skitouren- und Schneeschuhwanderer. Das Tal gilt als das naturbelassenste Winterwandergebiet der Alpen.

 

Der naturbelassene Landstrich zwischen den Bergrücken der Lienzer Dolomiten und der Karnischen Alpen übt abseits von planierten Pisten einen besonderen Reiz auf die Anhänger des sanften und stillen Winters aus. Vor großartiger Naturkulisse auf den Loipen dahingleiten, mit Schneeschuhen leichtfüßig Höhen erklimmen und auf Skiern durch den unverspurten Pulverschnee hinabschwingen – das Lesachtal lässt sich vielfältig erleben.

 

60 Kilometer misst die Grenzlandloipe (Doppelspur und Skating), die im Bereich des Biathlonzentrums bei Obertilliach auf sechs bis zehn Kilometern auch beschneit ist. Nicht nur der norwegische Biathlet Ole Björndalen, mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger, zieht hier seine Bahnen und übt sich im Schießen, sondern zahlreiche Nationalmannschaften nutzen das Langlauf- und Biathlonzentrum für Trainingszwecke. Für Gäste gibt es jede Woche Biathlon-Schnuppern.

Pulverschnee für Skitourengeher

Jungfräuliche Tiefschneehänge warten auf Skitourengeher, die im Pulverschnee oder Firn Abfahrten ganz für sich suchen. Von einer schneesicheren Talhöhe von 1.000 Metern aus starten die Tourengeher ihren zwei- bis vierstündigen Aufstieg, um bis zu 1.600 Höhenmeter im unverspurten Tiefschnee hinabzuschwingen – zwischen Bäumen, Heuhütten und Almen geht’s hinab. Zwecks Beratung und Planung bietet das Lesachtal speziellen Routenservice, Ausrüstungsverleih und Guides an. Ins Abenteuer Skitour können schon Anfänger (ab Stemmschwung-Niveau) unter erfahrener Leitung einsteigen.

 

Mit Board und Schneeschuh auf Tour

Auch Snowboarder können im Lesachtal Touren unternehmen. Mit dem Brett am Rücken und Schneeschuhen an den Füßen geht es den Berg hinauf. Am Gipfel Schneeschuhe gegen Board tauschen und auf dem Pulverschnee hinab „powdern“. Nach einer schnittigen Abfahrt könnte auch ein echtes Lesachtaler Heubad oder eine Massage mit Murmeltieröl, dazu ein Schluck hauseigenes Mineralwasser im Tuffbad St. Lorenzen, dem 1. Almwellness Hotel, zur Entspannung beitragen.

 

Ausgezeichnete Almwellness

Die Methoden der Patres des nahe gelegenen Klosters Maria Luggau bilden die Grundlage der Wohlfühlangebote im 1. Almwellness Hotel. Unter den acht verschiedenen Saunen findet sich etwa eine, die von einem Kraxenofen mit Bachsteinen beheizt wird, oder das Brechlbad, wo den ruhesuchenden Gästen der dampfende Duft von Tannenzweigen in die Nase steigt. Authentizität wird hier groß geschrieben. So spiegelt sich regionale, bäuerliche Tradition nicht nur konsequent in den Anwendungen wider, schon beim Bau des 1. Almwellness Hotels wurden vorwiegend natürliche Baustoffe aus der Umgebung verwendet und auch die Küchenbrigade verkocht vorzüglich regionale Zutaten wie Fleisch, Eier, Milch, Kräuter und Gemüse.

 

 

 

Skifahren, ganz gemütlich

Für Kids und „Ski Alpin-Hungrige“, die mit Skitouren, Langlaufen & Co, wenig anfangen, hat das Lesachtal die Alternative parat: das Familienskigebiet Golzentipp, das heuer mit einer neuen Kabinenbahn aufwarten kann. Gemütlich Skifahren lässt es sich auch in Kötschach-Mauthen, dem Ort am Eingang zum Lesachtal. Am Eiskletterturm in Kötschach-Mauthen zeigen Anfang Jänner 2015 die Eiskletterer bei den Internationalen Österreichischen Meisterschaften ihr Können.

 

Spaß im Schnee garantieren auch der Eislaufplatz und die Eisstockbahnen bei der Eishütte in Maria Luggau. Eine jahrzehntelange Tradition verbindet das Lesachtal mit dem Rodelsport – Gäste und Einheimische erfreuen sich bei Er&Sie Rodelrennen und beim spannenden Hornschlittenrennen in Liesing.

 

Zur Jause eine „Morende“

Nach Sport, Spiel und Spaß im Schnee lassen sich Wintersportler die „Morende“ (des Bauern’s Kost) schmecken, eine zünftige Jause aus dem Lesachtal, die aus kalten und warmen Köstlichkeiten wie Speck, Käse, Aufstrich, Schlipfkrapfen (gefüllte Teigtaschen), Frigga (abgebratener Speck mit Almkäse), Speckknödel u. a. besteht. Dazu schmeckt ofenfrisches „Lesachtaler Brot“ aus den Backstuben der Bauern. Abends könnte dann ein g’schmackiges Bratl vom „Lesachtaler Lamm“ auf den Tisch kommen, das sich den Sommer über von den würzigen Gräsern auf den Almen der Region nährte.

 

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