Lech Zürs stellt die wohl schönsten Winterwanderwege des Arlberg vor – mit kulinarischem Einkehrschwung in ausgewählte Alphütten

 skiliftelech_rud-alpe--4-Ob rustikal, klein und fein, urgemütlich oder modern-alpines Design: Jede der vier Hütten hat ihren ganz eigenen Charakter und persönlichen Charme. Doch allen gemeinsam ist ihr Anspruch an höchste kulinarische Kochkunst. Wer im Älpele, in der Krieger-, Balm- oder Rud-Alpe von Lech Zürs am Arlberg einkehren möchte, macht als „mentales Amuse-Gueule“ bestenfalls eine kleine Wanderung dorthin durch den Schnee. Winterwandern am Arlberg ist Balsam für die Seele, verbindet Entschleunigung, Ruhe und großartiges Naturerlebnis. Winterwandern mit kulinarischem Einkehrschwung ist in Lech Zürs am Arlberg die Sportart der Genießer  – mit unvergesslichem Erlebnis für Augen, Ohren – und Gaumen!

Von Oberlech zur Kriegeralpe

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3,2 Kilometer schlängelt sich der moderat ansteigende Winterwanderweg von Oberlech in sanften Windungen hinauf zur Kriegeralpe. Der Blick zurück ins Tal, auf die mit Schnee bedeckten Dächer der alten Häuser und Dorfkirche von Lech oder auf die umliegende Berggipfel lädt immer wieder zum Innehalten an. Die im Tannberger Walserstil erbaute Kriegeralpe ist wohl die schönste Alphütte des Arlbergs. Ob Skifahrer, die für eine kurzen Stopp die Piste verlassen, um sich bei Tee oder köstlichen Kässpatzn wieder aufzuwärmen oder tapfere Winterwanderer – hier oben auf 2000 Meter sind alle herzlich willkommen und genießen die urige Hüttenromantik.

Wer in die Kriegeralp einkehrt, sollte unbedingt die Knödel des Hüttenwirts Gabriel Busslehner bestellen. Seine persönliche Empfehlung ist Tiroler Speck Gröstl mit Krautsalat und Spiegelei (15,80 Euro)
www.burghotel-lech.com

Von Zug nach Älpele

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Im Älpele lässt sich das Angenehme ganz einfach mit dem Schönen verbinden. Ein unvergesslicher Ausflug ins schöne Zugertal – und Älplerküche auf höchstem Niveau. Das Älpele erreicht der Wintergast auf einem knapp drei Kilometer Weg zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder mit dem hauseigenen, urigen „Älpele Schneemobil“, mit dem der Chef seine Gäste auch gerne persönlich abholt. Im 300 Jahre alten „Cia Haus“ genießen die Wintermover traditionelle Gerichte ohne Schnickschnack, dafür aber mit ausgesuchten Zutaten aus der Region und zubereitet mit viel Liebe zum Detail. Passend dazu serviert Hüttenwirt Franz-Josef Walch eine feine Auswahl an erlesenen österreichischen Weinen. Eine süße Sünde: das Schokofondue. Dabei wird in Sahne und Rum geschmolzene Schokolade mit frischen Früchten und Löffelbisquits serviert. (14,10 Euro) www.aelpele-lech.at

Mit der Zuger Bergbahn zur Balmalp

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Die Balmap bietet auf 2106 Metern Höhe den wohl höchsten Genuss in Lech Zürs am Arlberg. „Unser Konzept zielt auf ein völlig anderes Hüttenerlebnis ab. Nicht die klassische, rustikale Hütte, sondern vielmehr eine optisch und geschmacklich moderne Wintersportlounge am Berg“, gibt Alp-Wirt Rudi Walch Einblick in die Besonderheit seiner Balmalp. Das moderne Ambiente und die bewusste Abgrenzung gegenüber traditionellem Alp-Flair wird kulinarisch von frischen Wok-Gerichten, einer Vielfalt von Salaten als auch von der legendären Riesenpizza umgesetzt und mit dem einzigartigen 360-Grad-Rundumblick perfekt garniert. Hüttenwirt Rudi Walch empfiehlt Winterwanderern, unbedingt seine Riesen-Hüttenpizza für vier Personen zu probieren. (13,50 Euro p. Person) www.balmalp.at

Von Lech auf den Schlegelkopf zur Rud-Alp

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Die Rud-Alp ist eine traditionelle Hütte mit urgemütlichen Altholz-Stuben, die direkt am Schlegelkopf über Lech einen herrlichen Ausblick auf die verschneite Bergwelt bietet. Perfekte österreichische Kochkunst im charmanten Hüttenflair gepaart mit haubendekorierten À-la-carte-Abenden – die Rud-Alpe ist ein kulinarischer Fixpunkt am Arlberg: „Die Gastlichkeit steht bei uns an oberster Stelle. Dazu gehören einfach perfekte Speisen, ausgezeichnete Weine und ein sehr eingagiertes und freundliches Team“, erklärt Hüttenwirt Andreas Wibmer die Säulen des Erfolgs seiner Rud-Alp. Sein Tipp: Gnocchi mit Garnelen und Limette (17,00 Euro) www.rud-alpe.at

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