Kitzbühel kandidiert für Interski 2023

2015-08-28_kt_interski-pa_1_250Im Rahmen der Generalversammlung von Interski Austria am 27. August 2015 informierte der Tourismusverband Kitzbühel über den Entschluss, sich für die Austragung des Kongresses im Jahr 2023 zu bewerben. Dieser vierjährlich stattfindende Kongress dient unter anderem dazu, das Skilehrerwesen zu fördern und freundschaftliche Beziehungen auf internationaler Ebene zu festigen. Für Kitzbühel würde die einwöchige Veranstaltung eine optimale Möglichkeit darstellen, unter anderem die Ski- und Schneekompetenz zu transportieren. Eingereicht wird die Bewerbung 2018, die endgültige Entscheidung fällt 2019.

Kitzbühel Tourismus bewirbt sich für die Austragung des Interski Kongresses 2023. „Der Interski Kongress kann als ‚Oympia der Skischulen‘ bezeichnet werden. Kitzbühels Kernkompetenz ist das Skifahren, daher muss aus unserer Sicht diese attraktive internationale Veranstaltung in die Gamsstadt geholt werden“, betonte Gerhard Walter, Direktor Kitzbühel Tourismus, der in der Kongresswoche mehr als 2.500 Teilnehmer und Gäste aus rund 40 Nationen erwartet.

Interski dient der Förderung des Skilehrerwesens und unter anderem dem Erfahrungsaustausch hinsichtlich Technik, Methodik, Organisation und Ausrüstung. „Kitzbühel kann bei einer solchen Veranstaltung seine Schneekompetenz kommunizieren. Wir freuen uns, dass alle ARGE-Partner hinter dieser Bewerbung stehen, der Kitzbüheler Tourismusverband wird bei der Organisation federführend sein“, ergänzte Signe Reisch, Präsidentin Kitzbühel Tourismus. „Die Veranstaltung soll dabei nicht nur organisatorisch perfekt werden, wir wollen uns auch inhaltlich in den Kongress einbringen.“ Die Tatsache, dass die Generalversammlung in Kitzbühel stattgefunden hat, deutet man als gutes Zeichen für eine positive Entscheidung.

Auch Sepp Redl, Präsident Interski Austria, schätzt die Bewerbung von Kitzbühel. „Die Region gilt als Hotspot im Schneesport und ist damit das beste Aushängeschild, das man sich nur vorstellen kann.“ Als möglichen Termin nennt man in Kitzbühel die Woche nach dem Hahnenkamm-Rennen. „Die Möglichkeit, die Infrastruktur des Rennens zu nutzen, sehen wir als großen Vorteil, die Zeit nach dem Hahnenkamm-Rennen wäre aus touristischer Sicht perfekt“, erklärte Reisch.

Bereits Anfang September wird eine Delegation aus Kitzbühel ins argentinische Ushuaia reisen, wo der Interski Kongress 2015 stattfindet. Die Delegation soll dabei Erfahrungen über die Veranstaltung sammeln und sich über genaue Abläufe informieren. Eingereicht wird die Interski-2023-Bewerbung im Jahre 2018, die Entscheidung fällt dann 2019. Bis 2017 muss ein Konzept vorliegen.

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