Im Söller Hexenwasser ein „Blaues Wunder“ erleben

2015-05-18_hw_blaueswunder_1[1]Mit einer neuen Attraktion startete das Söller Hexenwasser am Sonntag, den 17. Mai 2015, in die Sommersaison. Das „Blaue Wunder“, eine innovative Indoor-Station, wurde aus dem Taufbecken gehoben. Dabei lässt sich Wasser spielerisch erkunden: Ob beim Nachbau eines Flusslaufes, an den Wasserschalen oder an der Wirbelstraße – Wasser steht bei der neuen Erlebnisstation im Mittelpunkt. Einmal mehr gelingt es dem Hexenwasser Söll dadurch, mit unkonventionellen Ideen aufzuzeigen.

Wasser als Quelle des Lebens

„Wasser ist die Grundlage allen Lebens! Wasser ist aber auch die Grundlage all unseres touristischen Tuns!“ So der Grundtenor der Menschen in Söll in Tirol, wo man zu schätzen weiß, dass weder Hexenwasser im Sommer noch Skilauf im Winter ohne das reich sprudelnde Geschenk der Natur möglich wären. Heuer hat man den vielen Erscheinungsformen von Wasser in Söll durch das „Blaue Wunder“ eine besondere Ehre erwiesen.

„Unsere Besucher haben in Zukunft die Möglichkeit, sich auf eine ganz besondere Erkundungsreise zu begeben. Mit der neuen Indoor-Station kann Wasser auf spielerische Art erlebt werden – so sollen unsere Gäste der Quelle des Lebens auf eine neue Weise begegnen“, erklärte Walter Eisenmann, Geschäftsführer vom Hexenwasser Hochsöll. „Im Alltag nehmen wir Wasser oft als selbstverständlich an, im ‚Blauen Wunder‘ zeigen wir seine Besonderheiten, die viele verblüffen werden.“

Wasser auf eine neue Ebene heben

Neben dem Bienenhaus und der Simonalm ist das „Blaue Wunder“ nun die dritte Indoor-Anlage im Hexenwasser, deren Erlebnisstationen sich hauptsächlich im Freien befinden. „Eine einstige Garage und Werkstatt wurde nun auf einer Fläche von 250 Quadratmetern in ein Wasserparadies zum Experimentieren und Entdecken umgewandelt. Bereits im Jahre 2002 zum Start des Hexenwassers haben wir Wasser als Lebenselixier angenommen – Schritt für Schritt haben wir uns nun weiterentwickelt, indem wir stets unkonventionelle Wege gehen. Die neue Attraktion muss man einfach erleben, das lässt sich in all seinen Facetten gar nicht erklären“, betonte Eisenmann.

Insgesamt fünf Stationen rund um das Thema Wasser lassen die Besucher die Lebensquelle auf eine völlig neue Art entdecken. Neben einer Station zur Wasserverkostung, dem Strömungstisch, dem Wirbelbecken, den Wasserschalen oder der Wirbelstraße können Flussläufe nachgebaut, Wasser „gestrudelt“ und „gewirbelt“ oder Tropfen untersucht werden.

Mit dem „Blauen Wunder“ die Innovationskraft unterstreichen

„Diese dreizehn Jahre hat es einfach gebraucht – nun ist die Zeit reif für das ‚Blaue Wunder‘. Jahr für Jahr haben wir die Attraktionen mit Wasser gesteigert – von den Wasserrinnen über den Wasserklang bis hin zu dieser ungewöhnlichen Station. Wir wussten alle, dass es das noch nicht gewesen sein konnte – deshalb haben wir jetzt das ‚Blaue Wunder‘ kreiert“, so Hexenwasser-Visionär Matthias Schenk. „Wir haben dem Wasser sozusagen einen Altar gebaut und heben es auf eine Stufe, die es verdient. Indoor erleben wir Wasser, wie es nur in einer solchen Anlage möglich ist. Dabei entsteht ein Dialog, der nie aufhören wird.“

Für Markus Henkell, Beiratsvorsitzender und Gesellschafter der Bergbahnen Hochsöll, ist es wichtig, dass Besuchern jedes Jahr etwas Neues geboten wird. „Nach all den erfolgreichen Jahren des Hexenwassers brechen wir nun zum Wasser selbst auf und dringen auf eine neue Weise in die Materie vor. Wenn wir erreichen, dass Kinder in Zukunft mit anderen Augen beispielsweise auf einen Bach schauen, haben wir sicherlich unser Ziel erreicht“, freute sich Henkell.

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