Gelebte und gepflegte Tradition in Söll

2014-06-24_sll_brauchtum_3_250Besonders während der Sommermonate präsentiert sich die Tiroler Gemeinde Söll mit all ihren Schätzen: bäuerliche Tradition und kulinarische Schmankerln stehen dabei hoch im Kurs. Das „schönste Blumendorf Europas“ punktet mit abwechslungsreichen Veranstaltungen wie dem „Z’sammkemma“, einem wöchentlichen Treffpunkt für Einheimische und Gäste von Söll, bei dem auch die vielen Handwerksberufe der Region vorgestellt werden. Im idyllisch gelegenen Tal zwischen Wildem Kaiser und Hoher Salve wird in Volkskunst, bei Festen und beim Auftischen von Leckereien echtes „Tirolertum“ erlebbar gemacht. Besucher spüren, dass hier Brauchtum und traditionelle Werte nicht nur gepflegt, sondern auch gelebt werden.

Söll öffnet seine Schatztruhen

Die Kaisergemeinde Söll im  Bezirk Kufstein präsentiert sich im Sommer von einer besonders traditionellen und authentischen Seite. Gerade während dieser Zeit können Besucher all die Schätze der Tiroler Region erkunden und miterleben. „In Söll wird viel Wert auf Tradition und deren Weitergabe gelegt. Einladende Ortsbilder und eine Architektur, die über Jahrhunderte gewachsen ist, prägen unsere Tradition genauso stark wie die bergbäuerliche Landwirtschaft. Wir Einheimischen geben das Söller Brauchtum an unsere Gäste weiter und machen echtes, unverfälschtes ‚Tirolertum‘ erlebbar“, erklärt Gabriel Eder, Leiter des Tourismusbüros Söll.

Gepflegte Tradition beim wöchentlichen „Z’sammkemma“

Auf einem Markt in der Söller Fußgängerzone treffen sich Einheimische und Gäste beim wöchentlichen „Z’sammkemma“. Bis Anfang Oktober stellen sich jeden Mittwochabend die vielen Handwerksberufe aus der Region vor. „Dabei laden traditionelle Musikgruppen aus dem Unterland zum Dorfstammtisch ein und verbreiten ganz ohne Verstärker und elektronische Gehilfen gesellige Stimmung mit gemütlichem, tirolerischem Charme. Für das richtige Flair sorgen die Söller Schuhplattler, die mit ihren authentischen Einlagen unterhalten“, so Eder.

Eine Besonderheit bei diesem Traditionsmarkt stellen die verschiedenen Stände dar, die kulinarische Spezialitäten aus der Region anbieten. „Es handelt sich dabei um Gaumenschmankerln wie ausgezogene Nudeln oder Brezensuppe – solche Tiroler Spezialitäten schmecken gut und sind sonst kaum noch auf den Speisekarten zu finden“, so der Leiter des Söller Tourismusbüros. Weiters bietet das  „Z’sammkemma“ verschiedene Attraktionen wie den Einzug von Oldtimer-Traktoren oder lustige Kinderprogramme.

Im Tiroler Söll „isst“ man traditionell

Im Bereich Kulinarik punktet Söll mit traditioneller Tiroler Küche und gehobener Gastlichkeit. Auf den Speisekarten findet man Hausmannskost wie Gerstlsuppe, Brodakrapfen oder Germknödel neben feiner Küche. Viele Gerichte erleben heute eine neue Blüte und finden als fast vergessene Spezialitäten wieder den Weg auf die Tische von Genießern. Dabei sind die Einheimischen besonders stolz auf die Bio-Erzeugnisse von lokalen Bauern, Imkern, oder Käsereien. „Unsere Wirte legen viel Wert auf gesunde regionale Produkte, die sie gerne in ihren Gerichten verarbeiten. Bei uns verbindet sich eine herzliche Gastfreundschaft mit schmackhaftem Essen und Trinken – ein Genuss für den Gaumen“, freut sich Eder.

Einige Häuser in Söll überzeugen mit besonders feiner Küche: Das Genusslandhotel Hochfilzer beispielsweise wurde im Jahr 2014 von der BÖG (Beste Österreichische Gastlichkeit), Österreichs größter Plattform für Qualitätsgastronomen und Produzenten hochwertiger Nahrungsmittel, für seine gehobene Küche ausgezeichnet und holte sich mit einem feinen Dessert den Sieg. Auch die „Geschmacks-Jäger“ Hannes Ager und Christian Flatscher trumpfen in Söll mit ihrer besonderen Art zu kochen auf: Die beiden reisten in entfernte Länder und erkundeten die dortige Küche. An den sogenannten „watch&eat Abenden“ dürfen Gäste unterschiedliche Gerichte aus den bereisten Ländern verkosten.

„Als Verdauungsgetränk empfiehlt sich nach dem Schmausen ein Edelbrand von Simon Koller. Koller ist Hofherr des ältesten Erbhof Sölls, dem Oberkollerhof, und gilt als Schnapsbrenner mit Leib und Seele“, so Gabriel Eder. „Seit vielen Generationen gehört das Schnapsbrennen zur Dorfkultur von Söll. Jeder Hof besitzt das Recht solch edlen Tropfen zu brennen – die Zahl der Schnapsbrenner in Söll schätzen wir ungefähr auf 60.“

Florierende Momente im schönsten Blumendorf Europas

Das sonnige Tiroler Tal zwischen dem Bergmassiv des Wilden Kaisers und der Hohen Salve darf sich als „schönstes Blumendorf Europas“ bezeichnen. Die Gemeinde holte sich bei der Entente Florale, dem europäischen Blumenwettbewerb, im Jahr 2013 die Goldmedaille für Österreich.

Ab heuer können Gäste entlang der „Söller Goldrunde“ selbst erkunden, was ausschlaggebend für die Goldmedaille bei diesem Wettbewerb gewesen ist. Die Runde führt rund um Söll und präsentiert die eindrucksvollsten Ansichten der Kaisergemeinde.

Weitere Informationen unter www.wilderkaiser.info.

Über die Gemeinde Söll und das Familienparadies Hexenwasser Söll-Hohe Salve:

Die Tiroler Gemeinde Söll im Bezirk Kufstein begeistert ihre Besucher mit bäuerlicher Tradition, gesunden regionalen Produkten und vielen Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten – kein Wunder also, dass sich sogar der Bergdoktor hier pudelwohl fühlt. Die aufstrebende Tourismusgemeinde punktet mit diversen Veranstaltungen im Sommer wie im Winter: das „Z’sammkemma“ beispielsweise, ein Markt, der Interessierten die vielen Handwerksberufe aus der Region vorstellt, ist nur eines vieler Highlights des Ortes. Badespaß pur verspricht der Ahornsee, ein jadefarbener Teich mit Trinkwasserqualität, der im Sommer auch zum trendigen „Blobbing“ lädt.

Im Jahr 2013 holte sich die Gemeinde Söll bei der Entente Florale, dem europäischen Blumenwettbewerb, die Goldmedaille für Österreich und darf sich seither als  „schönstes Blumendorf Europas“ bezeichnen.

Seit mehr als einem Jahrzehnt begeistert besonders die Bergerlebniswelt Hexenwasser Söll am Fuße der Hohen Salve in Tirol große und kleine Besucher. Mit naturnahen Installationen wurde ein Ort zum Staunen, Entdecken und Verstehen an über 60 Stationen geschaffen. Summstein, Hexenfeuerplatz, Wasserklangschale, Hexensteinmühle, Haus der Bienenkönigin, Hexenleiter… so lauten die geheimnisvollen Überschriften wie in einem Bilderbuch. Lesen kann in diesem Buch jeder Mensch von 3 bis 103. Kernstück des Freizeitgeländes ist der längste Barfußweg Österreichs mit zahlreichen Wasserläufen und Teichen, die zum Kneippen und Spielen einladen.

Als einer der Höhepunkte gilt der einzigartige Panoramablick von der drehbaren Terrasse auf der Hohen Salve auf über 70 Gipfel. Nicht umsonst wurde das Hexenwasser schon mit verschiedenen Preisen wie beispielsweise dem „theALPS Award“, dem Tourismus-Staatspreis und dem „Tirol Touristica!“ ausgezeichnet. In der heurigen Saison lädt das Hexenwasser seine Besucher in den Kirschgarten auf der Gründlalm ein, um alles über die Kirsche zu erfahren. Das Hexenwasser Söll – Hohe Salve hat vom 24.5. bis 19.10. täglich von 09:00 bis 17:30 geöffnet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren