Europäischer Outdoor-Markt wächst wieder stark

Gute Stimmung auf der Internationalen OutDoor-Pressekonferenz der EOG: Laut dem neuesten „State of Trade Report“ des Verbunds ist der europäische Outdoor-Markt im vergangenen Jahr um starke 7,2 % gewachsen.
„Super stolz“ auf die Branche: EOG-Präsident John Jansen (ganz links) bei der Präsentation der neuesten Zahlen zum europäischen Outdoor-Markt.
Es sind Zahlen, die sich einmal mehr sehen lassen können: Allen Unkenrufen zum Trotz, der Outdoor-Markt wachse „nur“ noch leicht und stagniere auf hohem Niveau, präsentierte John Jansen in seiner Funktion als Präsident der EOG neue starke Daten und Fakten. So sind die Umsätze zu Einkaufspreisen (Industrie > Handel) in Europa um 7,2 % auf 5,86 Mrd. Euro geklettert (Stückzahlen: 6,7 %). Das sei eine unheimlich gute Entwicklung. „Um ehrlich zu sein, besser als erwartet“, räumte Jansen sein. Größte Wachstumstreiber waren mit Abstand Schuhe mit 13,4 %, gefolgt von Schlafsäcken & Isomatten (9,7 %) und Kletterhartware (6,7 %). Auch der Bereich der Bekleidung konnte um 5 % zulegen. Einzig und allein das Zelt-Sortiment hatte ein Minus zu schlucken, sogar ein deutliches (-9,8 %). Die drei stärksten Märkte Deutschland, Frankreich und UK kamen auf zusammen 2,95 Mrd. Euro (Anteil: 50,3 %). Ersterer kam auf ein Plus in Höhe von 3 %. „Das alles sind Zahlen, die mit denen es ganz wenige Branchen aufnehmen können. Wir sind super stolz“, klopfte Jansen sich und seinesgleichen auf die Schulter. „Ein großes Kompliment an alle, die diesen Markt gemeinsam aufgebaut haben.“

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