Die Legende geht weiter: „Der Weiße Ring – Das Rennen

Der Ring der Ringe geht in die nächste Runde: Lech Zürs am Arlberg veranstaltet am 16. Jänner 2016 sein Kultskirennen „Der Weiße Ring – Das Rennen“: 1.000 Sportler bezwingen 22 Kilometer & 5.500 Höhenmeter

Eine Superlative nach der anderen bietet Lech Zürs am Arlberg mit „Dem Weißen Ring – Das Rennen“. In einer Woche geht es los, am 16. Jänner 2016 ist es wieder soweit: 1.000 Skifahrer stellen sich der längsten Skirennrunde der Welt. Das Ziel: nach 22 Kilometern und 5.500 Höhenmetern die 999 Mitstreiter zu übertrumpfen. Mitmachen kann jeder bei dem Volksrennen. Den Streckenrekord hält seit dem Jahr 2006 mit 44:35:07 Minuten der Olympiasieger Patrick Ortlieb. www.derweissering.at

Kultrennen mit Suchtpotential

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Wer einmal dabei war, braucht es immer wieder. Nur so ist zu erklären, dass viele Skirennfahrer jedes Jahr erneut antreten und Startplätze heiß begehrt sind. Los geht es um 9.00 Uhr in Lech. Nach einer Fahrt mit der Rüfikopf Seilbahn auf 2.350 Meter Höhe, starten die Skirennfahrer in Gruppen à 20 Personen. Alle 1,40 Minuten sprintet eine neue Gruppe los. Die erste Etappe führt die Rennläufer über den Schüttbodenlift, Trittalpbahn und die berüchtigte Hexenboden-Piste nach Zürs. Hier wartet mit der Seekopfbahn, gefolgt von der Madlochbahn, der nächste große Aufstieg auf 2.444 Meter Seehöhe. Dort beginnt der wohl anspruchsvollste Teil des Weißen Rings, die fast fünf Kilometer lange Skiroute „Madloch“. Nach der Abfahrt über die Skiroute nach Zug gelangen die Rennfahrer mit der Zuger Bergbahn zur letzten Etappe über die Kriegeralpe nach Oberlech und die Schlegelkopf-Talabfahrt zurück nach Lech.

Das Rennen vor dem Rennen: Speed Race Zürs & Profitraining

Speed Race Zürs
Spannend wird es schon vor dem Weißen Ring. Einen Tag zuvor, am 15. Januar 2016, findet das Speed Race Zürs statt. Bei diesem Rennen geht es um die höchste Geschwindigkeit, nicht um die schnellste Zeit. Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr rasen die Teilnehmer die kurze Geschwindigkeitsstrecke der Piste „Hohe Standard“ am Seekopf von Zürs runter. Am Vortag haben Teilnehmer des Rennens die Möglichkeit, sich von Olympiasieger Patrik Ortlieb und der ehemaligen Skirennläuferin Katja Wirth trainieren zu lassen. Trainiert wird direkt auf der Rennstrecke der Speed Race Zürs. Die Teilnehmer des Kurses erhalten nicht nur wertvolle Insider Tipps zur Linienführung und taktische Anweisungen, sondern auch ein Hocke-Tuning. Nach einem Speedcheck mit Geschwindigkeitsmessung sind die Wettkämpfer bestens auf den nächsten Tag vorbereitet.

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