Der Weiße Ring – Das Rennen: Riccardo Rädler und Alexandra Scheyer siegen beim legendärsten Skirennen der Welt.

Nur eine Woche nach dem ersten Weltcupsieg von Christine Scheyer strahlte Schwester Alexandra auf dem Siegespodest des Weißen Ring Rennens in Lech. Schon ein „alter Bekannter“ auf dem obersten Siegertreppchen ist Riccardo Rädler, er gewann zum dritten Mal in Folge.

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Aufgrund der heurigen Topbedingungen konnte zum ersten Mal seit 2012 das Madloch wieder vollständig und ohne Neutralisierung gefahren werden. Dementsprechend anders fielen auch die Kommentare der Rennläufer im Ziel aus. „Anstrengend, anspruchsvoll und auch irre schön“ war der allgemeine Tenor nach den 46 und mehr Minuten vom Start am Rüfikopf bis zum Ziel bei der Schlegelkopf-Talstation. Bei den Damen gab es mit Alexandra Scheyer eine Premierensiegerin, sie gewann mit zehn Sekunden Vorsprung auf Paulina Wirth. Auf den weiteren Rängen landeten mit Anna Meixner, Anna Katharina Wirth und Katja Wirth drei weitere Vorarlbergerinnen. Die Top-Fünf sind allesamt ehemalige Rennläuferinnen aus dem ÖSV- bzw. VSV-Kader.

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Herrensieger Riccardo Rädler gewann den Weißen Ring nach 2014 und 2015 jetzt zum dritten Mal in Folge, 2016 kam ja nur eine „Kurzversion“ zur Austragung. Wie auch schon in den vergangenen Jahren lieferte sich Rädler ein packendes Duell mit dem ehemaligen Weltcup-Abfahrer Peppi Strobl, diesmal hatte der Sieger die Nase um rund sieben Sekunden vorne. Platz drei ging an den Deutschen Bastian Daschner, der eine halbe Minute auf den Sieger verlor.

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„Das war sehr anstrengend, aber auch sehr schön zu fahren. Die Kälte habe ich ausgeblendet, eigentlich nicht gespürt“, meinte Alexandra Scheyer im Ziel. „Ich bin schon stolz, hier zum dritten Mal gewonnen zu haben, heuer endlich einmal mit Madloch“, freute sich Sieger Riccardo Rädler.

„Die Strecke hat mir alles abverlangt“, sagte der Lecher Olympiasieger Patrick Ortlieb nach dem Rennen, „die Strecke war nicht einfach zu fahren“, meinte die ehemalige Weltcup-Läuferin Katharina Gutensohn. Ortlieb, der im Mai 50 Jahre alt wird, klassierte sich auf Platz 35. Katharina Gutensohn, die im Vorjahr den 50-er feierte erreichte den 16. Rang, unmittelbar hinter Julia Scheyer, und siegte in ihrer Klasse.

Den Teambewerb gewann Seriengewinner Klimmer Wohnbau mit Sieger Riccardo Rädler an der Spitze. Die Valuga-Racingteams mit Siegerin Alexandra Scheyer holten die Ränge zwei und drei.

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„Wir freuen uns, dass auch heuer wieder über 1000 äußerst faire Sportbegeisterte dabei waren und kein Helikopter zum Einsatz kommen musste,“ resümierte Lech Zürs Tourismusdirektor Hermann Fercher den gelungenen Event bei der Siegerehrung.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Partnern Raiffeisenbank Lech, Rossignol, Mercedes-Benz, Laureus Sport for Good Foundation, Ski Arlberg, Ski-Club Arlberg, Sport Strolz, Wucher Gudauri Heliskiing und Remax.

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